Orhan Pamuk was awarded the Nobel Prize for literature today. I am just reading page 216 of his latest book “Snow“. Pamuk writes about the journey of an exiled writer in the provincial town of Kars, Turkey. He describes a society divided between the Orient and the West, between Turks, Kurds, and other cultures, between Turkish nationalism and religious extremism. The final conversation between an islamist and the school director of Karst in the chapter „Excuse me, Sir“ is alone very awe-inspiring and as I read it my blood ran cold.
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Orhan Pamuk
Thursday, October 12th, 2006Wer ist der beste Unternehmensberater im Land?
Monday, July 24th, 2006Im jüngsten Manager Magazin werden die Ergebnisse einer Befragung von Führungskräften zum Kompetenzgrad von Unternehmensberatungen nach Beraterdisziplinen präsentiert. Bewertet wurde also nicht das Leistungsvermögen sondern die am Markt wahrgenommene Kompetenz. Interessant ist auch die Bedeutung der Auswahlkriterien für Berater aus Kundensicht.
Von den sieben “Hidden Champions” hatten immerhin vier (Barkawi, Horvath & Partners, TellSell Consulting und Goetzpartners) bereits auf ihrer Website zum Artikel reagiert.
Die Weisheit der Vielen
Saturday, May 20th, 2006James Surowiecki (aktuelle Artikel aus dem New Yorker) geht es in seinem Buch (“Wisdom of Crowds“) anhand von vielen Beispielen und wissenschaftlichen Experimenten nachzuweisen, dass kollektive Intelligenz ein Schlüssel zu besseren Entscheidungen ist. Dabei geht es um drei Arten von Problemen:
a) Kognitionsprobleme; d.h. um das Finden von Antworten auf Fragestellungen.
b) Koordinierungsprobleme; d.h. um das Finden von Möglichkeiten Verhalten zu koordinieren.
c) Kooperationsprobleme; d.h. um das Zusammenarbeiten von Menschen mit Eigeninteressen zu ermöglichen.
Damit “die Masse” diese Probleme besser löst, sind aus seiner Sicht vier Bedingungen zu erfüllen:
1) Meinungsvielfalt
2) Unabhängigkeit der Meinungen des Einzelnen (frei sein von der Beeinflussung durch andere)
3) Dezentralisierung
4) Aggregation; d.h. ein Mechanismus bündelt die individuellen Urteile zu einer kollektiven Entscheidung
Im ersten Teil des Buches beleuchtet Surowiecki seine Theorie der kollektiven Intelligenz. Aus Unternehmenssicht interessant, sind insbesondere
1) der Ansatz mit Entscheidungsmärkten bessere Entscheidungen in Unternehmen herbeizuführen (Beispiele)
2) Personaler dürften sich auch im allgemeinen zu wenig klar sein, welches Potenzial in Neuankömmlingen im Unternehmen steckt. Diese Mitarbeitergruppe hält Surowiecki für wichtig, um die in vielen Unternehmen existierenden vorherrschenden Meinungen in Frage zu stellen. Die gescheitesten Gruppen seien die die aus Personen mit unterschiedlichen Perspektiven bestünden.
3) Sind wirklich die Unternehmen mit den klügsten Mitarbeitern die besten im Markt? Auch das Fachwissen und -kompetenz überbewertet wird, zeigt der Autor an einigen Beispielen auf.
Surowiecki gibt im zweiten Teil seines Buches viele Beispiele, die allerdings auch sehr ausführlich behandelt und besprochen werden. An vielen Stellen innerhalb eines Kapitels kommt es zu Wiederholungen. Die Kapitel hören meist unvermittelt auf. Ein wenig mehr redaktionelle überarbeitung hätte dem Buch, insbesonder im zweiten Teil, gut getan.
Wochenendlektüre: Ambient Findability
Tuesday, November 22nd, 2005Peter Moreville ist einer der Gründungsväter der Information Architecture. Seine Leidenschaft für “Findability” (noch bieten weder webtranslate noch LEO eine übersetzung), also dem Grad an Auffindbarkeit einer Person, eines Dokuments, einer Information, zeigt sich in dem sehr breiten Ansatz, den er für sein Buch Ambient Findability gewählt hat.
Nach der Klärung des Begriffs “Findability” im ersten Kapitel folgt eine kurze Einführung zu Verhaltensweisen und Mittel, um als Tier oder Mensch in der realen und digitalen Umwelt seinen Weg und sein Ziel zu finden.
Im dritten Kapitel zeigt Moreville die Grenzen des Information Retrievals auf Basis von Erkenntnissen der evolutionären Psychologie auf.
Kapitel vier ist den neuen Technologien gewidmet, die mehr Daten und Objekte denn je auffindbar machen werden.
“Findability” wird im fünften Kapitel im Kontext der aktuellen und zukünftigen Möglichkeiten für das Online Marketing gestellt. “Findability” ist dabei in seinen Augen eine von sieben Qualitäten einer Online Information.
Der Konflikt zwischen den Architekten des Semantic Web, die stark auf Strukturen und Ontologien setzen und den Akteuren an der “Social Software” Front, die stark auf freies “Tagging” setzen, ist eines der beiden Themen des sechsten Kapitels. Dabei legt Moreville Wert auf ein UND der beiden Positionen.
Das letzte Kapitel gibt dann einen Einblick in die neuen Möglichkeiten und Gefahren der Entscheidungsfindung auf Basis von Webinformationen
Insgesamt ein leicht lesbares Buch, das Fäden aus vielen Disziplinen zusammenführt. Der breite Ansatz führt natürlich dazu, dass ich mir an mancher Stelle mehr Tiefe gewünscht hätte. Aber dafür bietet Moreville mit seinen Quellenangaben über manche Einstiegspunkte zum Vertiefen.
Peter Morevilles Name ist von diesem Jahr an unverstrickbar mit “Findability” verknüpft wie ein Blick in Google zeigt.
“Free World” – Ein anderer Blick zu Europa-USA
Saturday, September 3rd, 2005“Free World” bietet eine gründliche Analyse der Beziehungen zwischen Europa und den USA einerseits und zu den künftigen Herausforderungen für die “freie Welt”. Das Buch liest sich gut und ist voller spannender Gedankengänge. Die Debatte zum Buch führt Timothy Garton Ash auf der Website Free World Web.


