Wie ist es an einer Konferenz teilzunehmen, an der man nicht vor Ort war?
Früher war dies nur stark gefiltert möglich:
Der Organisator berichtet über sein Ereignis.
Einzelne Medien berichten darüber. So wie auch über ausgewählte Beiträge der TED-Konferenz 2006: Kim Zetter in Wired über den Beitrag von Dr. Larry Brilliant (neuer Philantropie-Chef bei Google), Fortune Senior Editor Dirk Kirkpatrick über die Präsentation von Al Gore oder Business Week über fünf Beiträge zum Innovationsmanagement.
Neu, dank den Bloggern vor Ort (Ethan Zuckerman, Bruno Giussani, Tom Guarriello, Kate Trgovac, Loic le Meur, Renee Blodgett u.a.) haben auch die Nicht-Teilnehmer spannende Einblicke in dieses Networking-Event.
TED bringt knapp 1.000 Menschen zusammen, die im Bereich Technologie, Unterhaltung und Design etwas Neues zu sagen haben. TED ist eine der Veranstaltungen, die stark vernetzte Menschen aus unterschiedlichen Disziplinen zusammenbringt.
Ach ja, von Deutschland war der CEO von openBC, Lars Hinrichs, dabei.
February, 2006
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TED – Eine Konferenz mit vielen interessante Menschen
Tuesday, February 28th, 2006Kredit ohne Bank
Saturday, February 25th, 2006Mit Prosper können Privatpersonen in den USA Kredite aufnehmen bzw. eigenes Geld für Kredite zur Verfügung stellen. Die Plattform ist ähnlich wie eBay als Auktion aufgebaut. Eine soziale Komponente in Form der Kreditnehmer-Gruppen soll für Kontrolle bei der Rückzahlung der Kredite sorgen.
Auf der anderen Seite dieser Welt gibt es auch alternative Kreditinstitutionen, die ebenfalls mit sozialer Kontrolle dank kleinen Gruppen von Kreditnehmern funktionieren. Die Mikrokredite der Grameen Bank haben allerdings eine ganz andere Zielgruppe: mittellose Frauen, die unternehmerisch tätig sein wollen.
High concept – High touch
Monday, February 20th, 2006Daniel H. Pink lädt in seinem neuesten Buch zu einer Reise zu den sechs Zukunftsfähigkeiten für US- und westeuropäische knowledge worker ein: design, story, symphony, empathy, play und meaning.
Das Buch ist unterhaltsam geschrieben und lebt v.a. von den Bonus-Portfoliokapiteln zu den sechs Zukunftsfähigkeiten. Diese Bonuskapitel sind mit Links, Ideen und Hinweisen ausgestattet, um sich selbst mit den Inhalten weiter zu beschäftigen.
Allerdings bleibt der Autor Antworten zu Fragen wie “Wieso sollte gerade das Betonen von Fähigkeiten, die der rechten Hirnhälfte zugesprochen werden, den US-amerikanischen / westeuropäischen knowledge workern einen Wettbewerbsvorteil gegenüber z.B. asiatischen Kollegen bringen?” schuldig.
Bahnbrechende Ideen für 2006
Tuesday, February 14th, 2006verspricht der Harvard Business Manager in seiner Online-Version.
Die bahnbrechende Idee Nummer 1 hat gleich meine Aufmerksamkeit geweckt: Howard Gardner spricht dem Skill “synthesizing information” eine hervorragende Zukunft zu. Allerdings ist das was in dem kurzen Abschnitt dazu steht ziemlich banal: 1. initiale Stoffsammlung (Dokumente und Gespräche) 2. Auswahl eines geeigneten Formats um die Erkenntnisse zu vermitteln 3. Kriterien um die Informationen zu filtern 4. Feedback durch iterative Reviews.
In seinem neuen Buch “The Five Minds of the Future” (Vorschau, die zeigt dass Howard Gardner ein unterhaltsamer Wissenschaftler ist) ist ein Abschnitt dem “synthesizing mind” gewidmet.
Weitere Ideen werden in späteren Einträgen kommentiert.
Gibt es Experten für komplexe Probleme?
Saturday, February 11th, 2006In einem Artikel “Are you an expert?” kommt der Chief Investment Strategist von Legg Mason – Michael Mauboussin – zum Schlu&szig;: bei komplexen Problemen sind Experten einem Netzwerk von Menschen unterlegen.
Zur Economics of Networks hat er ebenfalls einen lesenswerten Artikel verfasst, der die Erfolgsstory von eBay, Google und Amazon analysiert. Er führt sie als Beispiele für “keystone companies” auf, die im Unterschied zu “dominator companies” auf Vielfalt, Ressourcenteilung sowie “wisdom of crowds” setzen.
Auf Mauboussin bin ich durch eine Vorschau auf seine Präsentation im Santa Fe Institute gekommen. Das Santa Fe Institute ist ein Think Tank der Komplexitätsforschung.
“Better Business” Game
Wednesday, February 1st, 2006BritishTelecom macht in einem Simulationsspiel an praktischen Beispielen die Bedeutung von “Corporate Responsibility” deutlich. Im Spiel gilt es die Balance zwischen den Stakeholdern zu halten.
Interessant ist auch das Gewicht von “Society & Environment” auf der Website und die Rubrik “What really matters” an prominenter Stelle. Bei der Deutschen Telekom oder France Telecom lä&szig;t sich nichts dazu finden.


