Der Weltinformationsgipfel (WSIS 2005) in Tunis hat begonnen.
Auch die Schweiz ist gut vertreten und hat bereits von sich reden gemacht.
Allerdings muss man sich echt fragen, was ein Gipfel zur Informationsgesellschaft in einem Staat, der den Internetzugang der eigenen Bevölkerung zensiert, zu suchen hat. Das Recht auf freie Meinungsäusserung gilt ebenfalls nicht. Offenbar wurden bereits Journalisten von Sicherheitskräften “angegriffen”. Ein englischer Journalist, Kieren McCarthy, hat seine ersten Eindrücke vor Ort zusammengestellt.
Unabhängige Berichterstattung wird aber der tunesische Sicherheitsapparat für einmal nicht verhindern können.


